Die 1. IOS erkundet Kernser Lehrbetriebe
23.03.2026 Schule
Statt wie üblich die Schulbank zu drücken, hatten die Schülerinnen und Schüler der 1. IOS im März die Gelegenheit, einen ganzen Morgen lang zwei Kernser Lehrbetriebe vor Ort zu erkunden. Für diese Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft waren die Betagtensiedlung Huwel, Bucher Innendekorationen, das Elektrizitätswerk Obwalden, die Garage Röthlin, Holz Limacher und von Rotz Gebäudehülle Plus so freundlich, ihre Tore zu öffnen und unsere Schüler informativ durch ihre Betriebe und die dort tätigen Lehrberufe zu führen. Ziel der Erkundung war es, dass möglichst viele Schüler einen möglichst breiten Blick in die Welt der Kernser Lehrbetriebe erhalten, auch bzgl. der Berufsfelder, die sie (auf den ersten Blick) vielleicht nicht interessieren. Im Gegensatz dazu wird es beim Berufsparcours in der 2. IOS darum gehen, die Erkundungen für die Berufswahl in selbstgewählten Bereichen zu vertiefen.
Den Abschluss bildete am Mittwoch-Vormittag eine Ergebnissicherung und Reflexion zurück in der Schule. Nachfolgend finden Sie einige Statements von Schülerinnen und Schülern der AK28:
Das hat gefallen:
- Airbags testen, ein Kistchen aus Metall bauen.
- Die Garage war sehr nett, sie haben uns viel gezeigt, sie haben coole Autos.
- Dass wir alle Bereiche im Huwel gesehen haben.
- Der Geruch in der Koch-Abteilung.
- Meinen Kollegen im Rollstuhl herumfahren.
- Dass es so viele Berufe in einem Betrieb gibt.
- Der Austausch mit den Personen im Betrieb, ihre Tipps.
- Sehen, wie die Menschen im Huwel leben.Einen Knopf bauen.
- Dass ich gelernt habe, dass Teppiche laute Geräusche verschlingen können.
Das habe ich dazugelernt:
- Dass ein Airbag wehtun kann, es geht um Leben retten, nicht Verletzungen verhindern.
- Man muss genau arbeiten mit Metall.
- Das EWO ist sehr vielfältig, der Huwel ist riesig.
- Wie der Huwel funktioniert.
- Dass es den Beruf Entwicklerin digitales Business gibt.
- Was ein Informatiker ist. Dass es dort verschiedene Wege gibt.
- Welche Fächer wichtig sind für welche Berufe.
- Welche Sicherheitsmassnahmen es gibt im EWO.
- Was man als Elektriker oder als FaBe macht.
- Dass Fenster ein Gas zwischen dem Glas haben.
- Dass es Maschinen gibt, die schon sehr viel Arbeit machen.
- Wie man Böden verlegt und wie die verschiedenen Maschinen heissen.
- Dass ein Schreiner auch die Oberfläche von Holz behandelt, z.B. mit Farbe.
- Dass es einfache und schwierige Böden gibt.
- Wie lange eine Kauffrau-Lehre geht.
Wie sieht ein typischer Tag eines Lehrlings aus?
- Sie werden am Morgen eingeteilt, wen sie pflegen müssen, und dann müssen sie die Personen waschen und zum Morgenessen führen. Sie geben Medikamente, machen mit ihnen Sport und helfen. Sie müssen auch Berichte über die Bewohner ausfüllen.
- Die Lernenden dürfen in allen Bereichen schnuppern gehen, damit sie am Ende das Passendste für sich gefunden haben.
- Selbständig und kreativ arbeiten.
- Jeder Tag ist unterschiedlich. Man weiss am vorherigen Tag noch nicht, was man tut.
- In der Werkstatt und auf Montage arbeiten.
Bei der Frage, was noch hätte besser sein können, haben sich einige Schüler gewünscht, dass weniger geredet und mehr geschaut (Räume, Maschinen) und gemacht (praktische Arbeiten) wird. Einzelne hätten sich noch mehr Hinweise zum Lohn oder den schulischen Voraussetzungen gewünscht. Die Mehrheit war wunschlos zufrieden.
Das möchte ich noch erwähnen:
- War cool und interessant!
- Es war sehr cool und spannend.
- Cool, weil ich viel Neues lernen konnte.
- Danke für diese Gelegenheit.
- Danke für die Möglichkeit, diese Berufe zu sehen.